Aus Uni wird Academy – Fortbildung bei Silpion

Früher sind wir alle mal zur Schule gegangen und danach viele noch zur Uni. Aber wie geht Fortbildung im Berufsleben? Unser Direktor der Academy und Silpionaut Michael Pohlers aka Michi berichtet: So machen wir es bei Silpion!

Kurz und Knapp:

Michael Pohlers

Director Academy

Michael Pohlers

Director Academy

Hilf uns diese Story zu verbreiten.

Die Wichtigkeit vom lebenslangen Lernen

Silpion ist Dienstleister in der IT-Branche. In diesem Bereich hört das Lernen nie auf. Die IT ist im ständigen Fluss – und es ist nicht nur ein kleiner Bach, sondern ein reißender Fluss. Wenn man in der IT-Branche bestehen und Know-How-technisch ganz vorne bleiben will, muss man ständig dazulernen, um sozusagen „den reißenden Fluss mit dem Kajak zu bezwingen“.

Früher hat man fast selbstverständlich in der Schule gelernt, aber wie ist das später im Arbeitsleben? Macht man das dann für sich selbst? Hört man auf zu Lernen? Hat der Arbeitgeber hier auch eine Verantwortung? Ich erzähl‘ Euch mal, wie das bei Silpion läuft.

Learning on the Job

Silpion ist ein branchenunabhängiger IT-Dienstleiser. Unsere Projekte unterscheiden sich meist stark voneinander und wir entwickeln so gut wie immer individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden. Zudem bewegen wir uns mit unseren Kunden meistens in komplexen Umfeldern – wie z. B. bei MOIA. Noch nie zuvor hat jemand etwas wie MOIA entwickelt. Hierdurch ist es natürlich und unumgänglich, dass jede:r von uns Silpionaut:innen in Projekten dazulernt. Kontinuierliche Verbesserung ist eben auch ein Grundzug der agilen Arbeitsweise, die tief in der Genetik Silpions verankert ist.

Aber reicht Learning on the Job aus, um wirklich ganz vorne dabei zu sein/bleiben?

Selbstverantwortung

Um die Frage zu beantworten: nein. Es reicht nicht, acht Stunden am Tag in einem Projekt zu arbeiten und zu lernen. Ok, aber ein normaler Arbeitstag hat halt nur acht Stunden. Richtig! Also braucht man während der normalen Arbeitszeit Zeit für Fortbildung.

Ich bin nun inzwischen fast 17 Jahre im IT-Geschäft und kann sagen, dass die Kolleg:innen, die in ihrem Gebiet wirklich herausragend sind, nicht regulär acht Stunden „arbeiten“. Für sie ist es keine Arbeit, sondern eher ihr Lebensstil und -inhalt. Diese Rockstars der IT-Branche arbeiten z. B. acht Stunden am Tag für einen Kunden, danach lernen sie oft selbständig in privaten Projekten, contributen Code in Open Source Projekten auf GitHub, lesen Blog- und Fachartikel, hören Entwickler-Prodcasts oder schauen sich Tutorials an. Das sind aber nur die Top-5% der Entwickler und irgendwann kommt auch die Familie und das Privatleben. Bei Vielen habe ich eine mit zunehmendem Alter abnehmende Lernkurve wahrgenommen.

Also ja: wir hier bei Silpion sehen auch den Arbeitgeber (also uns) in der Verantwortung, unsere Silpionaut:innen durch Fortbildung während der Arbeitszeit zu unterstützen. Ganz nebenbei ist Know How das Kapital Silpions. Unsere Kunden arbeiten mit uns, weil wir Experten sind – eben weil wir unser exzellentes Know How in Projekte einbringen.

Die Academy Initiative

Im Zuge eines „Silpiontages“, an dem es Workshops zur Weiterentwicklung Silpions gab, hat eine Gruppe von Silpionaut:innen die Silpion Academy Initiative gegründet. Und was macht die?: „Unter dem Namen Academy Initiative wollen wir alle internen Weiterbildungsmaßnahmen zusammenfassen und systematisch weiterentwickeln.“ Fortan hat die Gruppe regelmäßig dazu eingeladen, an unseren Weiterbildungsmaßnahmen zu arbeiten. Hierdurch sind regelmäßige Silpion eigene Fortbildungsformate wie das Know How Camp, Craft Night und Lean Coffee entstanden.

Patrick und Oliver, unsere Geschäftsführer, fanden diese Initiative so gut, dass Sie mich gefragt haben, ob ich mich nicht in Vollzeit um die Academy kümmern und damit den Wissenstransfer fördern möchte. Da konnte ich nicht nein sagen. Seit Ende letzten Jahres widme ich mich deshalb Fortbildungen bei Silpion. Patrick, Oliver und ich haben das Ganze allerdings noch ein wenig aufgebohrt. Ich kümmere mich deshalb zusätzlich unter dem Dach der Software Allianz Deutschland darum, unser Know How stärker nach außen zu tragen. Hier werden wir zukünftig Schulungen, Workshops und Trainings über die Software Allianz anbieten und hoffentlich auch stärker auf Konferenzen vertreten sein. Das entwickelt sich gerade in eine gute Richtung!

Unterstützung von Silpion

Kommen wir aber dahin zurück, wie sich Kolleg:innen bei uns weiterbilden können. Wir sehen dort einen klaren Bildungsauftrag bei Silpion.

Ziele und persönliche Entwicklung

Es wird wohl kaum jemanden überraschen: auch bei Silpion gibt es Mitarbeitergespräche, wie bei fast jedem Unternehmen. Hier geht es eigentlich auch immer um die persönliche Weiterentwicklung und die Perspektiven. Was wiederum vielleicht nicht überall üblich ist – wir versuchen, ein Maximum an Flexibilität an den Tag zu legen, um unsere Kolleg:innen bei uns zu halten. Hier nur mal ein paar Beispiele:

  • Ein Frontend Developer entwickelt sich über den Scrum Master und Agile Coach hin zum Systemischen Coach
  • Ein Typo3-Entwickler wird zum iOS-Entwickler
  • Ein Backend-Entwickler wird zum Product Owner und landet im Führungskräfteentwicklungsprogramm
  • Eine Event Managerin wird zum Digital Transformation Consultant
  • Ein Web-Entwickler wird Director
  • Ein Entwickler will einfach Entwickler bleiben und in professionellen, agilen Teams hochwertige Projekte umsetzen und neue Technologien kennenlernen

Ganz egal was mit den Silpionaut:innen festgelegt wird, es geht irgendwie immer um Weiterentwicklung. Hier komme dann ich mit der Academy ins Spiel. Der Director der/des Kolleg:in meldet den Weiterbildungsbedarf bei mir an. Ich selber arbeite sehr eng mit unserer HR-Abteilung zusammen und stimme mich dort ab. Letztendlich schauen wir dann, wie wir den Bildungsbedarf abdecken können. Manchmal geht das durch interne Angebote (Silpionaut:in lernt von Silpionau:tin). HR und Academy pflegen aber auch eine Datenbank mit Fortbildungsanbietern, mit denen wir gerne zusammenarbeiten.

Zeit zwischen den Projekten

Wie läuft das nun konkret? Seitdem ich mich um die Academy kümmere, wird die Zeit ab dem Ende eines Projekts bis zum Start eines neuen Projekts konsequent für Fortbildung genutzt (neben der Aktualisierung des eigenen Profils, Schreiben einer Projektreferenz und Weitergabe von Wissen). Hier schauen wir nun in Abstimmung mit dem jeweiligen Director in welche Richtung sich die/der Silpionaut:in weiterentwickeln will, suchen gemeinsam mögliche Fortbildungsangebote und buchen die präferierte Möglichkeit. Ich begleite hierbei die/den Kolleg:in, gebe notfalls Hilfestellungen und bekomme Feedback zur Fortbildung. Das Feedback nutzen wir natürlich für die Zukunft. Am Ende versuchen wir stets, das Gelernte in geeigneter Form weiterzugeben und anzuwenden. Dazu aber später mehr!

Zeit während des Projekts

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich parallel zu einem Projekt fortzubilden. Hierbei besteht jedoch immer die Herausforderung, sich tatsächlich zeitweise aus dem Projektgeschehen herauszunehmen. Dies‘ muss im Sprint Planning mit eingeplant werden. Natürlich immer auch in Abstimmung mit dem Director, bei größeren Schulungen auch mit dem Kunden. Man könnte nun sagen, dass das aber schlecht für das Kundenprojekt und Silpion ist, weil wir einen Umsatzausfall haben. Wir sehen dies‘ aber als eine Investition in Know How, welches bestenfalls direkt im Projekt angewendet werden kann. Daneben ist es natürlich auch ein Beweis der Mitarbeiter-Wertschätzung.

Erfahrungsgemäß funktionieren Blöcke von 1-2 Tagen am Stück besser als wöchentlich 2 Stunden. Bei letzterem fehlt häufig die Disziplin, sich wirklich für die Zeit aus dem Projektgeschäft zu nehmen. Hierbei helfen Kalendertermine und Motivation meinerseits. Hierdurch zieht sich die Fortbildung allerdings auch in die Länge und man schafft es vielleicht nicht, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Falls also die Möglichkeit besteht: lieber mal einen ganzen Tag am Stück. Dann kann man richtig eintauchen und sich voll auf die Fortbildung fokussieren.

Gelerntes anwenden

Ich hatte es zuvor schon kurz angeschnitten. Im Idealfall finden wir nach dem Ende eines Projekts direkt eine Möglichkeit, Gelerntes anzuwenden. Dazu gehört natürlich auch immer etwas Glück, das Mitspielen der Marktsituation als IT-Dienstleister und ein Gespür dafür, wohin sich eigene Interessen und der Markt entwickeln könnten.

Letztendlich ist klar, dass sich Gelerntes nur festigen kann, wenn man es anwendet. Wir alle erinnern uns noch aus der Schulzeit, wie wir damals kurz für Klausuren gelernt haben und in kürzester Zeit danach alles wieder vergessen hatten. Das sollte in der Arbeitswelt nicht passieren, deshalb ist es unser Bestreben, zielgerichtet Know How aufzubauen und dieses direkt anzuwenden.

Gelerntes Weitergeben: der Multiplikator

Eine andere Methode das Gelernte zu verinnerlichen: das Wissen über Multiplikatoren weitergeben. Das kann einerseits intern an Kolleg:innen oder auch extern an unsere Kunden erfolgen z. B. auf einer Konferenz oder wie hier über einen Blogpost.

Intern bieten sich dafür unsere Formate wie das Know How Camp (frontal) oder die Craft Night (Workshop) an. Hier steht es den Kolleg:innen häufig frei, wie breit sie ihr Wissen teilen wollen. Von einem komprimierten Teaser oder Impulsvortrag bis hin zu einer Workshop-Serie über mehrere Wochen ist hier alles möglich.

Marketing über Wissen?

Wie zuvor schon angesprochen: Know How ist das Kapital von Silpion. Wenn wir in dem was wir tun nicht gut wären, wären wir nicht Silpion. Unsere Kunden wollen unser Expertenwissen. Deshalb ist es uns so wichtig, in Fortbildungen und Wissensweitergabe zu investieren. Damit die Außenwelt aber mitbekommt, dass wir nicht nur mit leeren Worthülsen um uns schmeißen, müssen wir auch zeigen was wir können. Das versuchen wir über Konferenzen, auf denen wir als Speaker vertreten sind, Publikationen und Workshops.
Unser Wissen soll Lust auf mehr machen! (Lächeln)

Aus Uni wird Academy – Fortbildung bei Silpion

Früher sind wir alle mal zur Schule gegangen und danach viele noch zur Uni. Aber wie geht Fortbildung im Berufsleben? Unser Direktor der Academy und Silpionaut Michael Pohlers aka Michi berichtet: So machen wir es bei Silpion!

Kurz und Knapp:
Hilf uns diese Story zu verbreiten.

Die Wichtigkeit vom lebenslangen Lernen

Silpion ist Dienstleister in der IT-Branche. In diesem Bereich hört das Lernen nie auf. Die IT ist im ständigen Fluss – und es ist nicht nur ein kleiner Bach, sondern ein reißender Fluss. Wenn man in der IT-Branche bestehen und Know-How-technisch ganz vorne bleiben will, muss man ständig dazulernen, um sozusagen „den reißenden Fluss mit dem Kajak zu bezwingen“.

Früher hat man fast selbstverständlich in der Schule gelernt, aber wie ist das später im Arbeitsleben? Macht man das dann für sich selbst? Hört man auf zu Lernen? Hat der Arbeitgeber hier auch eine Verantwortung? Ich erzähl‘ Euch mal, wie das bei Silpion läuft.

Learning on the Job

Silpion ist ein branchenunabhängiger IT-Dienstleiser. Unsere Projekte unterscheiden sich meist stark voneinander und wir entwickeln so gut wie immer individuelle, maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden. Zudem bewegen wir uns mit unseren Kunden meistens in komplexen Umfeldern – wie z. B. bei MOIA. Noch nie zuvor hat jemand etwas wie MOIA entwickelt. Hierdurch ist es natürlich und unumgänglich, dass jede:r von uns Silpionaut:innen in Projekten dazulernt. Kontinuierliche Verbesserung ist eben auch ein Grundzug der agilen Arbeitsweise, die tief in der Genetik Silpions verankert ist.

Aber reicht Learning on the Job aus, um wirklich ganz vorne dabei zu sein/bleiben?

Selbstverantwortung

Um die Frage zu beantworten: nein. Es reicht nicht, acht Stunden am Tag in einem Projekt zu arbeiten und zu lernen. Ok, aber ein normaler Arbeitstag hat halt nur acht Stunden. Richtig! Also braucht man während der normalen Arbeitszeit Zeit für Fortbildung.

Ich bin nun inzwischen fast 17 Jahre im IT-Geschäft und kann sagen, dass die Kolleg:innen, die in ihrem Gebiet wirklich herausragend sind, nicht regulär acht Stunden „arbeiten“. Für sie ist es keine Arbeit, sondern eher ihr Lebensstil und -inhalt. Diese Rockstars der IT-Branche arbeiten z. B. acht Stunden am Tag für einen Kunden, danach lernen sie oft selbständig in privaten Projekten, contributen Code in Open Source Projekten auf GitHub, lesen Blog- und Fachartikel, hören Entwickler-Prodcasts oder schauen sich Tutorials an. Das sind aber nur die Top-5% der Entwickler und irgendwann kommt auch die Familie und das Privatleben. Bei Vielen habe ich eine mit zunehmendem Alter abnehmende Lernkurve wahrgenommen.

Also ja: wir hier bei Silpion sehen auch den Arbeitgeber (also uns) in der Verantwortung, unsere Silpionaut:innen durch Fortbildung während der Arbeitszeit zu unterstützen. Ganz nebenbei ist Know How das Kapital Silpions. Unsere Kunden arbeiten mit uns, weil wir Experten sind – eben weil wir unser exzellentes Know How in Projekte einbringen.

Die Academy Initiative

Im Zuge eines „Silpiontages“, an dem es Workshops zur Weiterentwicklung Silpions gab, hat eine Gruppe von Silpionaut:innen die Silpion Academy Initiative gegründet. Und was macht die?: „Unter dem Namen Academy Initiative wollen wir alle internen Weiterbildungsmaßnahmen zusammenfassen und systematisch weiterentwickeln.“ Fortan hat die Gruppe regelmäßig dazu eingeladen, an unseren Weiterbildungsmaßnahmen zu arbeiten. Hierdurch sind regelmäßige Silpion eigene Fortbildungsformate wie das Know How Camp, Craft Night und Lean Coffee entstanden.

Patrick und Oliver, unsere Geschäftsführer, fanden diese Initiative so gut, dass Sie mich gefragt haben, ob ich mich nicht in Vollzeit um die Academy kümmern und damit den Wissenstransfer fördern möchte. Da konnte ich nicht nein sagen. Seit Ende letzten Jahres widme ich mich deshalb Fortbildungen bei Silpion. Patrick, Oliver und ich haben das Ganze allerdings noch ein wenig aufgebohrt. Ich kümmere mich deshalb zusätzlich unter dem Dach der Software Allianz Deutschland darum, unser Know How stärker nach außen zu tragen. Hier werden wir zukünftig Schulungen, Workshops und Trainings über die Software Allianz anbieten und hoffentlich auch stärker auf Konferenzen vertreten sein. Das entwickelt sich gerade in eine gute Richtung!

Unterstützung von Silpion

Kommen wir aber dahin zurück, wie sich Kolleg:innen bei uns weiterbilden können. Wir sehen dort einen klaren Bildungsauftrag bei Silpion.

Ziele und persönliche Entwicklung

Es wird wohl kaum jemanden überraschen: auch bei Silpion gibt es Mitarbeitergespräche, wie bei fast jedem Unternehmen. Hier geht es eigentlich auch immer um die persönliche Weiterentwicklung und die Perspektiven. Was wiederum vielleicht nicht überall üblich ist – wir versuchen, ein Maximum an Flexibilität an den Tag zu legen, um unsere Kolleg:innen bei uns zu halten. Hier nur mal ein paar Beispiele:

  • Ein Frontend Developer entwickelt sich über den Scrum Master und Agile Coach hin zum Systemischen Coach
  • Ein Typo3-Entwickler wird zum iOS-Entwickler
  • Ein Backend-Entwickler wird zum Product Owner und landet im Führungskräfteentwicklungsprogramm
  • Eine Event Managerin wird zum Digital Transformation Consultant
  • Ein Web-Entwickler wird Director
  • Ein Entwickler will einfach Entwickler bleiben und in professionellen, agilen Teams hochwertige Projekte umsetzen und neue Technologien kennenlernen

Ganz egal was mit den Silpionaut:innen festgelegt wird, es geht irgendwie immer um Weiterentwicklung. Hier komme dann ich mit der Academy ins Spiel. Der Director der/des Kolleg:in meldet den Weiterbildungsbedarf bei mir an. Ich selber arbeite sehr eng mit unserer HR-Abteilung zusammen und stimme mich dort ab. Letztendlich schauen wir dann, wie wir den Bildungsbedarf abdecken können. Manchmal geht das durch interne Angebote (Silpionaut:in lernt von Silpionau:tin). HR und Academy pflegen aber auch eine Datenbank mit Fortbildungsanbietern, mit denen wir gerne zusammenarbeiten.

Zeit zwischen den Projekten

Wie läuft das nun konkret? Seitdem ich mich um die Academy kümmere, wird die Zeit ab dem Ende eines Projekts bis zum Start eines neuen Projekts konsequent für Fortbildung genutzt (neben der Aktualisierung des eigenen Profils, Schreiben einer Projektreferenz und Weitergabe von Wissen). Hier schauen wir nun in Abstimmung mit dem jeweiligen Director in welche Richtung sich die/der Silpionaut:in weiterentwickeln will, suchen gemeinsam mögliche Fortbildungsangebote und buchen die präferierte Möglichkeit. Ich begleite hierbei die/den Kolleg:in, gebe notfalls Hilfestellungen und bekomme Feedback zur Fortbildung. Das Feedback nutzen wir natürlich für die Zukunft. Am Ende versuchen wir stets, das Gelernte in geeigneter Form weiterzugeben und anzuwenden. Dazu aber später mehr!

Zeit während des Projekts

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich parallel zu einem Projekt fortzubilden. Hierbei besteht jedoch immer die Herausforderung, sich tatsächlich zeitweise aus dem Projektgeschehen herauszunehmen. Dies‘ muss im Sprint Planning mit eingeplant werden. Natürlich immer auch in Abstimmung mit dem Director, bei größeren Schulungen auch mit dem Kunden. Man könnte nun sagen, dass das aber schlecht für das Kundenprojekt und Silpion ist, weil wir einen Umsatzausfall haben. Wir sehen dies‘ aber als eine Investition in Know How, welches bestenfalls direkt im Projekt angewendet werden kann. Daneben ist es natürlich auch ein Beweis der Mitarbeiter-Wertschätzung.

Erfahrungsgemäß funktionieren Blöcke von 1-2 Tagen am Stück besser als wöchentlich 2 Stunden. Bei letzterem fehlt häufig die Disziplin, sich wirklich für die Zeit aus dem Projektgeschäft zu nehmen. Hierbei helfen Kalendertermine und Motivation meinerseits. Hierdurch zieht sich die Fortbildung allerdings auch in die Länge und man schafft es vielleicht nicht, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Falls also die Möglichkeit besteht: lieber mal einen ganzen Tag am Stück. Dann kann man richtig eintauchen und sich voll auf die Fortbildung fokussieren.

Gelerntes anwenden

Ich hatte es zuvor schon kurz angeschnitten. Im Idealfall finden wir nach dem Ende eines Projekts direkt eine Möglichkeit, Gelerntes anzuwenden. Dazu gehört natürlich auch immer etwas Glück, das Mitspielen der Marktsituation als IT-Dienstleister und ein Gespür dafür, wohin sich eigene Interessen und der Markt entwickeln könnten.

Letztendlich ist klar, dass sich Gelerntes nur festigen kann, wenn man es anwendet. Wir alle erinnern uns noch aus der Schulzeit, wie wir damals kurz für Klausuren gelernt haben und in kürzester Zeit danach alles wieder vergessen hatten. Das sollte in der Arbeitswelt nicht passieren, deshalb ist es unser Bestreben, zielgerichtet Know How aufzubauen und dieses direkt anzuwenden.

Gelerntes Weitergeben: der Multiplikator

Eine andere Methode das Gelernte zu verinnerlichen: das Wissen über Multiplikatoren weitergeben. Das kann einerseits intern an Kolleg:innen oder auch extern an unsere Kunden erfolgen z. B. auf einer Konferenz oder wie hier über einen Blogpost.

Intern bieten sich dafür unsere Formate wie das Know How Camp (frontal) oder die Craft Night (Workshop) an. Hier steht es den Kolleg:innen häufig frei, wie breit sie ihr Wissen teilen wollen. Von einem komprimierten Teaser oder Impulsvortrag bis hin zu einer Workshop-Serie über mehrere Wochen ist hier alles möglich.

Marketing über Wissen?

Wie zuvor schon angesprochen: Know How ist das Kapital von Silpion. Wenn wir in dem was wir tun nicht gut wären, wären wir nicht Silpion. Unsere Kunden wollen unser Expertenwissen. Deshalb ist es uns so wichtig, in Fortbildungen und Wissensweitergabe zu investieren. Damit die Außenwelt aber mitbekommt, dass wir nicht nur mit leeren Worthülsen um uns schmeißen, müssen wir auch zeigen was wir können. Das versuchen wir über Konferenzen, auf denen wir als Speaker vertreten sind, Publikationen und Workshops.
Unser Wissen soll Lust auf mehr machen! (Lächeln)

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