Home Office – mehr Druck als Entspannung

Corona, Home-Office, Ruhe bewahren

Home Office war früher eine Ausnahme, um mal konzentriert an etwas zu arbeiten oder auch Pflichten Zuhause damit zu verbinden. Mittlerweile ist es Alltag. Aber wie sieht es jetzt in Zeiten von Corona aus? Wir geben einen kleinen Einblick in die neue Situation und wie man dieser begegnen kann.

Kurz und Knapp:
Mirco Knuth Silpion

Mirco Knuth

Director Agile Consulting
Mirco Knuth Silpion

Mirco Knuth

Director Agile Consulting

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„Ein Tag Homeoffice, weil man konzentriert an etwas ohne Störung arbeiten muss. Perfekt. Man schafft die Arbeit qualitativ besser, meist schneller und bei Nachfragen gibt es ja den Chat, Confluence, Mail oder Telefon. Passt auch perfekt, weil eine Firma zur Rauchmelderwartung heute noch kommt.“

So sah bisher ein „normaler“ Homeoffice-Tag aus. Es war normal, dass man das mal macht, dass es aufgrund der Aufgabe besser war, dass Handwerker in die Wohnung oder ins Haus gelassen werden mussten. Verständnis von allen Seiten.

Doch wie sieht es jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie aus?

Das Homeoffice war so nicht geplant. Der Grund war nicht die konzentrierte Arbeit, die ruhige Arbeitsumgebung, kein Handwerker, der reingelassen werden musste, nicht meine Entscheidung – einfach kein „normaler“ Grund.

Die ersten Fragen kommen auf:

Was mache ich jetzt? Mit wem rede ich darüber und wie? Muss ich mich irgendwo in X Abständen melden? Bekomme ich Arbeit per Mail zugewiesen? Wie viel muss ich arbeiten? Kann ich überhaupt 8 Stunden arbeiten? Wie und wo arbeite ich zuhause über Zeitraum X? und…und…und

Neues Credo: Ruhe bewahren

In erster Linie kann ich immer sagen: „Ruhe bewahren!“

Eine neue Situation braucht einen Plan. Aber auch da dann gleich wieder Fragen: „Wer macht denn jetzt einen Plan? Ich? Die Firma? Mein Chef? Wie ist da die Erwartungshaltung an mich? Denken die jetzt gerade ich tue nichts?“

Okay. Weiterhin: „Ruhe bewahren!“

Nur nicht in blinden Aktionismus verfallen, weil man denkt, dass man sichtbar sein muss und man muss irgendwas tun. Oder so tun, als ob man was tut.

Welche Schritte sind notwendig?

  1. Klar darüber werden, dass alle in dieser Situation sind und jeder seine Sorgen mit sich schleppt und keiner jetzt DIE Antwort auf alles hat.
  2. Eigenen Plan über die dringenden Aufgaben machen, welche erledigt werden müssen.
  3. Einen Plan über Aufgaben machen, die man jetzt machen könnte, die auf die Zukunft einzahlen.
  4. Überlegen, wie man sich die Zeit zuhause einteilen und arbeiten kann, da vielleicht Kinder auch zuhause sind und eventuell kein vernünftiger Arbeitsplatz zur Verfügung steht … etc.
  5. Eigene Erwartungshaltung an sich selbst und an den Arbeitgeber vor Augen halten.
  6. Versuchen Blickwinkel anderer Personen einzunehmen und damit Verständnis aufzubauen.
  7. Pläne mit dem Vorgesetzten abstimmen, da dieser ja außer mir, auch noch andere Personen zu betreuen hat, bzw. auch andere Führungssorgen hat.
  8. Gegenseitige Erwartungshaltungen klären und Transparenz schaffen. (z.B. Wann muss/kann ich was arbeiten?)
  9. Regelmäßigen Austausch planen und im Kalender festlegen.

Wenn das alles geklärt ist, ist freies Arbeiten möglich. Man kann sich seine Zeit einteilen, muss kein schlechtes Gewissen haben und sich innerlich verrückt machen.

Wichtig ist, eine transparente Kommunikation der ToDos und Klärung der Erwartungshaltung.

Mit welchen Tools die tägliche Kommunikation stattfindet, steht auf einem anderen Zettel und findet man in einem anderen Blog-Beitrag.

Home Office – mehr Druck als Entspannung

Corona, Home-Office, Ruhe bewahren

Home Office war früher eine Ausnahme, um mal konzentriert an etwas zu arbeiten oder auch Pflichten Zuhause damit zu verbinden. Mittlerweile ist es Alltag. Aber wie sieht es jetzt in Zeiten von Corona aus? Wir geben einen kleinen Einblick in die neue Situation und wie man dieser begegnen kann.

Kurz und Knapp:
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„Ein Tag Homeoffice, weil man konzentriert an etwas ohne Störung arbeiten muss. Perfekt. Man schafft die Arbeit qualitativ besser, meist schneller und bei Nachfragen gibt es ja den Chat, Confluence, Mail oder Telefon. Passt auch perfekt, weil eine Firma zur Rauchmelderwartung heute noch kommt.“

So sah bisher ein „normaler“ Homeoffice-Tag aus. Es war normal, dass man das mal macht, dass es aufgrund der Aufgabe besser war, dass Handwerker in die Wohnung oder ins Haus gelassen werden mussten. Verständnis von allen Seiten.

Doch wie sieht es jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie aus?

Das Homeoffice war so nicht geplant. Der Grund war nicht die konzentrierte Arbeit, die ruhige Arbeitsumgebung, kein Handwerker, der reingelassen werden musste, nicht meine Entscheidung – einfach kein „normaler“ Grund.

Die ersten Fragen kommen auf:

Was mache ich jetzt? Mit wem rede ich darüber und wie? Muss ich mich irgendwo in X Abständen melden? Bekomme ich Arbeit per Mail zugewiesen? Wie viel muss ich arbeiten? Kann ich überhaupt 8 Stunden arbeiten? Wie und wo arbeite ich zuhause über Zeitraum X? und…und…und

Neues Credo: Ruhe bewahren

In erster Linie kann ich immer sagen: „Ruhe bewahren!“

Eine neue Situation braucht einen Plan. Aber auch da dann gleich wieder Fragen: „Wer macht denn jetzt einen Plan? Ich? Die Firma? Mein Chef? Wie ist da die Erwartungshaltung an mich? Denken die jetzt gerade ich tue nichts?“

Okay. Weiterhin: „Ruhe bewahren!“

Nur nicht in blinden Aktionismus verfallen, weil man denkt, dass man sichtbar sein muss und man muss irgendwas tun. Oder so tun, als ob man was tut.

Welche Schritte sind notwendig?

  1. Klar darüber werden, dass alle in dieser Situation sind und jeder seine Sorgen mit sich schleppt und keiner jetzt DIE Antwort auf alles hat.
  2. Eigenen Plan über die dringenden Aufgaben machen, welche erledigt werden müssen.
  3. Einen Plan über Aufgaben machen, die man jetzt machen könnte, die auf die Zukunft einzahlen.
  4. Überlegen, wie man sich die Zeit zuhause einteilen und arbeiten kann, da vielleicht Kinder auch zuhause sind und eventuell kein vernünftiger Arbeitsplatz zur Verfügung steht … etc.
  5. Eigene Erwartungshaltung an sich selbst und an den Arbeitgeber vor Augen halten.
  6. Versuchen Blickwinkel anderer Personen einzunehmen und damit Verständnis aufzubauen.
  7. Pläne mit dem Vorgesetzten abstimmen, da dieser ja außer mir, auch noch andere Personen zu betreuen hat, bzw. auch andere Führungssorgen hat.
  8. Gegenseitige Erwartungshaltungen klären und Transparenz schaffen. (z.B. Wann muss/kann ich was arbeiten?)
  9. Regelmäßigen Austausch planen und im Kalender festlegen.

Wenn das alles geklärt ist, ist freies Arbeiten möglich. Man kann sich seine Zeit einteilen, muss kein schlechtes Gewissen haben und sich innerlich verrückt machen.

Wichtig ist, eine transparente Kommunikation der ToDos und Klärung der Erwartungshaltung.

Mit welchen Tools die tägliche Kommunikation stattfindet, steht auf einem anderen Zettel und findet man in einem anderen Blog-Beitrag.

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